Wenn die Kupplung kaputt ist, müssen Sie in die Werkstatt. Sie können damit kaum noch fahren. Allerdings deutet es sich meistens an, dass die demnächst die Kupplung defekt sein könnte. Sie können auch testen, ob Ihr Wagen auf einen Kupplungsschaden zusteuert.

 

Kupplungsschaden vermeiden

Sie sollten vermeiden, dass durch Ihre Fahrweise bzw. vielmehr die Betätigungsweise der Kupplung diese einen Defekt erleidet. Ein Kupplungsschaden ist durchaus teuer. Viele Fahrer strapazieren ihre Kupplung unnötig beim Autofahren. Wenn dann die Kupplung kaputt ist, tauscht die Werkstatt nicht einfach nur die kaputte Kupplung gegen eine neue aus. Sie muss vielmehr große Teile des Getriebes demontieren und remontieren. Das verursacht sehr viel Arbeit und damit den größten Kostenanteil der Arbeitszeit. Aus diesem Grund ist ein Kupplungsschaden so teuer. Sie können bei uns nachschauen, wohin Sie sich wenden sollten, wenn Ihre Kupplung kaputt ist. Auch ermöglichen wir es Ihnen, den für Sie passenden Termin online zu vereinbaren.

 

Warum ist manchmal eine Kupplung kaputt?

Normalerweise ist eher selten beim Auto die Kupplung defekt. Ihre Beläge und weitere Bauteile halten viel aus. Daher geht vielfach bis zum endgültigen technischen Ausscheiden eines Autos nicht die Kupplung kaputt – wenn sie ein qualitatives hochwertiges Originalteil war. Das bedeutet: Wenn Ihre Kupplung kaputt sein sollte, könnten Sie diese überstrapaziert haben. Das bestätigen auch Werkstätten. Einhellig heißt es von den Fachleuten, dass die Fahrweise zu den Hauptursachen gehört, wenn einmal eine Kupplung kaputt ist. In der Regel hat der Fahrer seine Kupplung während des Schaltens unüblichen Belastungen ausgesetzt, nämlich unter anderem einem langen Schleifen.

Das ramponiert zunehmend die Kupplungsbeläge. Auch das Kupplungsseil könnte freilich reißen, was ein sehr seltener Kupplungsschaden ist. Der herkömmliche Schaltvorgang hingegen belastet Ihre Kupplung nicht. Er nimmt nur minimalen Einfluss auf den Abrieb und das Material der Kupplung. Wesentlich schneller ist Ihre Kupplung kaputt, wenn diese niemals völlig durchgetreten wird. Sie wissen, wie eine Kupplung funktioniert? Durch das Betätigen des Kupplungspedals trennen sie zwei rotierende Scheiben, welche die Verbindung zwischen Motorrotation und Antriebswelle herstellen. Durch das Loslassen des Kupplungspedals verbinden Sie nach einem Schaltvorgang die Scheiben, die Kraft wird übertragen. Wenn Sie aber das Pedal nicht völlig durchtreten, werden die beiden Scheiben nicht ganz getrennt und schleifen. Damit nutzen sie sich deutlich stärker ab. Es gibt noch weitere Fehler. Manche Autofahrer stehen beispielsweise an einer roten Ampel bei eingelegtem Gang auf der Kupplung, um schneller losfahren zu können.

Das beansprucht selbst bei völligem Durchtreten die Membranfedern. Auch hieraus resultiert langfristig manchmal ein Kupplungsschaden.

Nehmen Sie also den Gang heraus und den Fuß von der Kupplung. Stehen Sie auch nicht beim Fahren leicht auf dem Kupplungspedal: Wiederum lassen Sie damit die Kupplungsscheiben unnötig gegeneinander schleifen. Das erhöht ihren Verschleiß und beeinträchtigt außerdem überflüssigerweise die Leistung des Wagens, denn die Kraft wird ja nicht mehr vollständig übertragen. Nur bei vollkommen schlüssigen Kupplungsscheiben übertragen diese die Rotation (fast) ohne Schlupf. Nicht zuletzt geht häufiger die Kupplung kaputt, wenn Fahrer Stunts mit ihrem Auto (Drehen durch Bremsen, Beschleunigen und Kuppeln gleichzeitig) ausführen.

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Kupplung defekt: Wie merken Sie das?

Ein Kupplungsschaden deutet sich an. Nur ganz selten ist urplötzlich die Kupplung kaputt. Wenn sie aber allmählich auf den Defekt zusteuert, überträgt sie die Kräfte zwischen Motor und Antriebswelle nur noch mangelhaft. Sie greift immer häufiger nicht mehr richtig. Damit „rutscht“ sie durch. Das merken Sie vor allem beim Anfahren, doch manchmal auch beim Wechsel zwischen zwei Gängen (häufiger beim Hochschalten). Der neue Gang greift nicht, der Motor jault zwischenzeitlich im Leerlauf. Wenn Sie beim Anfahren mit noch so viel Gas und mangelhaft getretener Kupplung den Motor nicht abwürgen, ist dies ein recht deutliches Symptom dafür, dass Ihre Kupplung defekt ist. Das bessert sich auch nicht mehr: Sie müssen die Kupplung reparieren bzw. ersetzen lassen. Ob Ihre Kupplung kaputt ist, können Sie wie folgt testen:

  • #1: Suchen Sie sich einen wirklich großen, leeren Platz.
  • #2: Das Fahrzeug muss eben stehen. Der Motor ist zunächst aus.
  • #3: Ziehen Sie Ihre Handbremse richtig fest an.
  • #4: Prüfen Sie, dass kein Gang eingelegt ist. Das Getriebe muss sich im Leerlauf befinden.
  • #5: Starten Sie Ihren Motor.
  • #6: Legen Sie Ihren höchsten Gang ein (5. oder 6.).
  • #7: Lassen Sie nun die Kupplung los und betätigen Sie das Gaspedal, so, als ob Sie in diesem Gang anfahren wollten.


Wenn Ihre Kupplung kaputt ist, läuft jetzt der Motor weiter. Das dürfte er nicht, weil Sie die Handbremse angezogen haben. Normalerweise müssten Sie den Motor nun abwürgen, wenn die Kupplung ordnungsgemäß greift. Wenn aber der Motor nach #7 ausgeht, ist Ihre Kupplung nicht kaputt.

 

Kupplung schonen

Treten Sie beim Schalten immer Ihr Kupplungspedal vollständig durch. Vermeiden Sie Kavalierstarts. Trennen Sie beim Schalten klar die Schritte

  • Kupplungspedal treten,
  • Gang wechseln,
  • Kupplungspedal wieder loslassen.


Nehmen Sie beim Fahren strikt den Fuß von der Kupplung – außer zum Schalten. Nehmen Sie an der Ampel den Gang heraus.

 

Was kostet es, den Kupplungsschaden zu beheben?

Das hängt natürlich vom Fahrzeugmodell ab. Es gibt beim Kupplungsschaden große Kostenunterschiede. Manche Fahrzeuge haben Doppelkupplungsgetriebe, deren Reparatur rund 30 Prozent teurer ist als bei herkömmlichen Getrieben. Zwischen einzelnen Werkstätten hingegen machen wir nicht allzu große Kostenunterschiede aus. Die Preisspanne kann zwischen über 700 bis 1.900 Euro betragen.

 

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