Motorschaden erkennen - die 5 häufigsten Symptome

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Autor: autoankauf-regional.de

Schleichend oder plötzlich – drohender Schaden oder leidet Ihr Auto bereits unter einem Motorschaden? Wir erklären Ihnen, wie Sie einen Motorschaden erkennen und welche Ursachen er haben kann

Zwei Mechaniker erkennen einen Motorschaden

Einen Motorschaden optisch zu erkennen ist als Laie kaum möglich, zudem ist der Motor bei neueren Autos standardisiert mit einer Abdeckung aus Kunststoff verkleidet. Viele Anhaltspunkte von Motorschäden lassen sich jedoch durch andere Sinne erkennen.

 

Symptome eines Motorschadens

 

1.  Nachlassende Motorenleistung

Lässt die Leistung des Motors nach muss es noch nicht zu einem Motorschaden gekommen sein. Dieser lässt dann jedoch nicht mehr lange auf sich warten. Damit ist aber nicht nur die Beschleunigung gemeint.

Regelmäßige Fehlzündungen sind ein Symptom von einem beginnenden Motorschaden.

Fällt Ihnen auf, dass der Motor Schwierigkeiten bekommt, sobald mehr als eine Person im Auto sitzt, kann das ein Anzeichen für einen Defekt sein. Auch bei Steigungen kommen betroffene Motoren ins Straucheln.

Stellen Sie während der Fahrt eines oder mehr dieser Anhaltspunkte fest, sollten Sie unverzüglich eine Fachwerkstatt aufsuchen. Gerade bei einem beginnenden Schaden kann oftmals von den Experten gegengewirkt werden.

 

2. Fremdkörper oder starke Verschmutzungen im Motoröl

Der Motor ist das Herz des Autos und das Motoröl ist das Blut mit dem der Motor das gesamte Antriebssystem versorgt. Das Schmiermittel sollte in jedem Fall, nach allen 15.000 bis 30.000 Kilometern gewechselt werden, um ein ausreichendes Qualitätsniveau zu gewährleisten, denn das Öl verliert mit der Zeit die für den Motor so essenziellen Additive und es kann verschmutzen, was die Schmierleistung des Öls komprimiert und einen Motorschaden verursachen kann.

Luft wird in den Zylinder gesaugt, was aber auch bedeutet, dass auch Fremdkörper in den Motor gelangen können. Ist die Schmierleistung des Öls nicht mehr gegeben, kann es auch zu Beschädigungen innerhalb des Antriebsystems kommen. Diese Fremdkörper oder Beschädigungen setzen sich auch im Schmiermittel ab, zum Beispiel als winzige Metallspäne.

Finden Sie solche Ablagerungen im Schmieröl, müssen Sie schleunigst die nächste Werkstatt aufsuchen und Ihren Motor inspizieren lassen, denn diese Ablagerungen sind Anzeichen von einem bevorstehenden Motorschaden oder Symptome eines bereits eingetretenen Schadens.

Motoröl überprüfen

So können Sie Ihr Motoröl überprüfen:

Reinigen Sie den Messstab um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten. Stecken Sie den Messstab zurück in die entsprechende Öffnung. Ziehen Sie den Messstab einfach heraus und überprüfen das anhaftende Schmieröl nach Verunreinigungen.

Stellen Sie Verunreinigungen fest, muss das Öl in jedem Fall gewechselt werden. Dazu muss das alte Öl vollständig abgelassen werden und auch der Wechsel des Ölfilters ist von Nöten.

Haben Sie sogar Fremdkörper im Schmiermittel gefunden, müssen Sie sofort eine Fachwerkstatt aufsuchen, denn Fremdkörper im Schmiermittel sind ein mögliches Symptom eines Motorschadens.

So können die Fremdkörper von einem bereits verursachten Motorschaden stammen.

 

3. Anzeigen der Warnleuchten lassen auf Probleme im Antriebssystem schließen

Als Erstindikatoren für Motorenprobleme dienen die Autokontrollleuchten. Leider haben es viele Fahrzeughalter geschafft, die Bedeutung der Kontrollleuchten nach der bestandenen Fahrprüfung erfolgreich zu verdrängen. Als Hauptindikatoren für einen möglichen Motorschaden stellen wir Ihnen hier die drei relevanten Leuchten vor:

 

Probleme mit der Motorsteuerung:

Leuchtet dieses Symbol auf, müssen Sie schnellstmöglich eine Fachwerkstatt aufsuchen. Es weist auf eine Störung der Abgasregelung innerhalb des Abgassystems hin. Auch kann eine Störung am Zündsystem vorliegen. Fahren Sie das Auto unbeirrt weiter, kann ein Motorschaden entstehen.

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Motoröldruck ist zu niedrig:

Der Schmierstoff ist für den Motor unverzichtbar. Leuchtet dieses Symbol auf, muss umgehend der Ölstand kontrolliert werden. Ist das Level zu niedrig, füllen Sie Schmiermittel nach. Leuchtet die Lampe danach immer noch auf, suchen Sie eine Werkstatt auf.

 

Dem Motor droht eine Überhitzung:

Besonders gefährlich ist dieses Symbol. Es zeigt an, dass keine ausreichende Kühlung des Motors gewährleistet werden kann, was zu einem Motorschaden führen kann. Das kann beispielsweise daran liegen, dass nicht genug Kühlwasser vorhanden ist. Leuchtet diese Lampe auf, obwohl Sie Kühlwasser nachgefüllt haben, sollten Sie eine Werkstatt aufsuchen.

Lassen Sie sich von den Farben der Warnleuchten nicht täuschen. Nur weil eine Lampe in Gelb aufleuchtet, statt in Rot, trägt die Ursache nicht weniger zu einem Motorschaden bei.

 

4. Das Kühlwasser gelangt in den Motor

Aufgabe der Zylinderkopfdichtung ist es, das Öl und Kühlwasser innerhalb des Antriebsystems getrennt zu halten. Die Zylinderkopfdichtung verfügt über individuelle Kanäle, in denen die Flüssigkeiten ohne direkten Kontakt wirken können.

Ist die Zylinderkopfdichtung jedoch beschädigt, vermischen sich die Kühlflüssigkeit und das Schmiermittel. Die nötige Schmierleistung und Kühlung des Motors ist nicht mehr gegeben. Bemerkt man den Fehler zu spät, droht ein Motorschaden.

Ob sich die Kühlflüssigkeit bereits mit dem Schmierstoff vermischt hat, können Sie an der Farbe der Flüssigkeit erkennen. Ist die Kühlflüssigkeit bräunlich verfärbt, ist die Dichtung oder ein verwandtes Bauteil beschädigt.

Stellen Sie eine Verfärbung fest, sollten Sie umgehend die Farbe des Rauchs überprüfen. Ist dieser ungewöhnlich hell, lässt sich der Schaden nicht ohne Weiteres vermeiden. Das Wasser ist bereits in die Brennräume des Motors eingedrungen. Das Fahrzeug darf in keinem Fall mehr gefahren werden.

Lassen Sie die Arbeiten an der Zylinderkopfdichtung nur von einem Spezialisten durchführen. Wird hier gepfuscht kann schnell ein Schaden von mehreren Tausend Euro entstehen.

 

5. Ungewöhnliche Geräusche im Motorraum

Komische Geräusche aus dem Motorraum sollten Sie in jedem Fall stutzig machen. Die Laute kündigen einen bevorstehenden Motorschaden an oder sind Anzeichen eines bereits entstandenen Schadens.

Bitte kommen Sie nicht auf die Idee, diese Laute anhand ihres Klangs zuzuordnen. Suchen Sie schnellstmöglich einen Experten auf, der einen Blick auf das KFZ wirft. Jeder gefahrene Meter riskiert weitere schwere Schäden.

 

In Kürze:

  • Es gibt viele Symptome eines Motorschadens
  • Bemerken Sie bei Ihrem Auto eine verringerte Motorleistung kann ein Motorschaden vorliegen
  • Fremdkörper im Schmiermittel des Kfz können eine Ursache für einen schweren Defekt oder ein Anhaltspunkt eines bestehenden Motorschadens sein.
  • Das Schmiermittel des Kfz muss nach allen 15.000 – 30.000 Kilometern gewechselt werden
  • Nehmen Sie seltsame Klänge aus dem Motorraum wahr, kann es sich um Schäden innerhalb des Antriebsystems handeln. Das Auto darf vor einer Inspizierung nicht mehr gefahren werden.

 

Stellen Sie einen Motorschaden an Ihrem Gebrauchtwagen fest, macht eine Reparatur nur selten Sinn. Die meisten Betroffenen entscheiden sich dann dazu, dass sie ihr Auto mit Motorschaden verkaufen wollen. Als Spezialist für den Ankauf von Motorschäden ist Autoankauf-regional.de Ihre beste Wahl.


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