Die Motorwäsche beim Auto ist ein Bestandteil seiner Pflege. Natürlich verstehen wir darunter überwiegend die Reinigung der Karosserie und der Felgen, also der von außen sichtbaren Teile, und auch die Reinigung des Innenraums. Beides ist zweifellos wichtig, damit wir uns im und mit dem Auto wohlfühlen. Zudem steigt ein sauberes Auto deutlich beim Wiederverkauf im Wert. Doch auch die Motorreinigung trägt zur Pflege bei und wirkt überdies bei einem Verkauf wertsteigernd.

 

Wozu dient die Motorwäsche beim Auto?

Im Motorraum sammelt sich allmählich viel Schmutz von der Straße an. Hinzu kommen Öl- und Salzrückstände, verschüttetes Wasser für die Scheibenwaschanlage mit den entsprechenden Zusätzen (Frostschutz, Reinigungsmittel im Sommer) und manchmal auch Marderkot, wenn eines der Tiere bereits den Motorraum besucht hat (oft unbemerkt). Daher kann eine Motorwäsche beim Auto hilfreich sein. Wer sie alleine vornimmt, sollte dabei sehr vorsichtig vorgehen und die Motorwäsche beim Auto eher oberflächlich durchführen. Einige Experten raten sogar von der Motorreinigung durch den Laien ab. Bei modernen Autos könne sie, wenn man sie allzu gründlich durchführt, wohl mehr schaden als nützen. Wir sind nicht unbedingt dieser Meinung, empfehlen aber die Motorwäsche beim Auto als Werkstattleistung. Zwar verursacht dort die Motorwäsche Kosten, doch diese sind gering.

 

Warum raten manche Hersteller von der Motorwäsche beim Auto ab?

Moderne Motoren sind gegen die Umwelt relativ gut geschützt. Es sollen weder Marder noch Schmutzpartikel eindringen können. Die Elektronik und Mechanik im Innenraum ist zudem von vornherein für eine hohe Belastbarkeit konstruiert. Sie soll eventuell doch eindringendem Schmutz standhalten und ansonsten weder durch Korrosion noch durch Abnutzung merklichen Schaden nehmen. Daher empfehlen die Hersteller, bestenfalls den Wagen zur Inspektion zu bringen. Die Motorwäsche beim Auto könnte schlimmstenfalls, wenn sie laienhaft durchgeführt wird, die Elektronik beschädigen. Damit sichern sich die Hersteller im Grunde ab, damit die Motorreinigung keinen Garantiefall auslöst. Ganz so eng ist die Sache nämlich nicht zu betrachten: Praktisch sind keine Fälle bekannt, bei denen durch die Motorwäsche beim Auto wirklich ein schlimmer Schaden eingetreten wäre. Umgekehrt gehört sie für Liebhaber einfach dazu. Fans von Autotuning würden niemals auf die Motorreinigung verzichten, denn glänzende Motoren sind für sie ein Muss. Dennoch sind sie natürlich umsichtig und bringen ihren Wagen zu diesem Zweck oft in Werkstatt, auch wenn dort die Motorwäsche Kosten verursacht.

 

Motorwäsche beim Auto: Überblick

  • Die Motorreinigung befreit den Motor von unausweichlichem Schmutz. Sie ist nicht systemrelevant, doch der Motor sieht damit einfach besser aus.
  • Bei modernen Autos raten die Hersteller von der Motorreinigung wegen der empfindlichen Elektronik eher ab. Dieser Ratschlag ist als Vorsichtsmaßregel aufzufassen.
  • Dennoch ist Behutsamkeit angebracht: So soll kein Hochdruck- oder Dampfreiniger verwendet werden. Dadurch könnten wirklich die Elektronik und auch der Korrosionsschutz beeinträchtigt werden.
  • Wer einen schönen Motor vorzeigen will (zum Beispiel beim Verkauf des Wagens), kann die Motorwäsche beim Auto in der Werkstatt durchführen lassen.
  • In einer Werkstatt verursacht die professionelle Motorwäsche Kosten zwischen 20 und 60 Euro.

Wichtige Details zur Motorreinigung

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Schauen wir uns die Motorwäsche beim Auto im Detail an. Der Hochdruckreiniger gilt dabei als besonders beliebt, doch wir raten ausdrücklich davon ab. Das moderne Kraftfahrzeug hat seine Elektronik auch im Motorraum. Es dürfte also wirklich ein Schaden entstehen – jedenfalls dann, wenn sich ein Laie mit so einem Gerät an die Motorwäsche beim Auto wagt. Ähnliches lässt sich zum Dampfreiniger sagen. Er erzeugt zwar nicht so viel Druck wie ein Hochdruckreiniger, doch dass heißer Dampf nicht gut für die Elektronik sein kann, leuchtet uns unbesehen ein. Die Elektronik ist es übrigens nicht allein: Die Motoren verfügen auch über einen künstlichen Korrosionsschutz per Beschichtung. Dieser kann durch den Hochdruck- und den Dampfreiniger Schaden nehmen. Ein weiteres wichtiges Detail ist die Temperatur des Motors. Das Waschwasser, mit dem Sie im Normalfall die Motorwäsche beim Auto vornehmen, wird nicht besonders heiß sein. Eher kommt Kaltreiniger zum Einsatz, mit dem die Profis in der Werkstatt die Motorreinigung durchführen. Daher darf auch der Motor nicht heiß sein. Ansonsten kommt es zu starken Spannungen, die schlimmstenfalls mechanische Schäden verursachen können.

 

Trockeneis für die Motorwäsche beim Auto

In jüngster Zeit kommt immer häufiger Trockeneis bei der Motorreinigung zum Einsatz. Es reinigt schonend und kann sogar starke Verschmutzungen an der Oberfläche eines Motors beseitigen. Dieses Verfahren sollte auf jeden Fall in der Werkstatt durchgeführt werden, weil es ein bestimmtes Equipment und eine gewisse Expertise erfordert. Es gilt als sehr effizient.

 

Motorreinigung von innen

Der Motor muss auch von innen gereinigt werden. Dazu wird er eingeschaltet. Vorher lässt die Werkstatt das Altöl ab und gießt ein Motorreinigungsmittel in den Motor. Der Motor nimmt dieses Reinigungsmittel in rund zehn Minuten Leerlauf auf. Das Mittel wird anschließend wieder abgelassen, der Motor erhält neues Öl.

 

Professionelle Motorwäsche in der Werkstatt

Lassen Sie am besten eine professionelle Motorwäsche beim Auto in der Werkstatt durchführen. Diese bieten die meisten Werkstätten an. Als Laie können Sie noch so vorsichtig sein: Ein Schaden könnten Sie immer verursachen, wenn Sie dem Innenleben Ihres Wagens selbst zu Leibe rücken. Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, dass in einer Werkstatt die Motorwäsche Kosten verursacht. Diese sind nämlich sehr gering. Häufig verlangen die Werkstätten selbst für die Trockeneisreinigung nur 20 Euro. Die gesamte Prozedur dauert auch nur wenige Minuten. Zusammen mit einer Motorinnenreinigung kostet die Motorwäsche beim Auto in der Werkstatt vielleicht 60 Euro. Das sollten Sie bereit sein auszugeben.

 

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