Getriebeschaden Kosten – Ratgeber

Im landläufigen Sprachgebrauch kommt ein Getriebeschaden einem kapitalen Defekt gleich, denn selbst dem Laien ohne technisches Vorwissen ist klar, dass ein Getriebeschaden, ähnlich wie ein Motorschaden, Kosten verursachen kann, die ein großes Loch in den privaten Finanzhaushalt schlagen. Leider trifft die weitverbreitete Überzeugung, dass ein Getriebeschaden hohe Kosten und Unannehmlichkeiten verursacht, in vielen Fällen auch tatsächlich zu. Natürlich ist nicht jeder Defekt am Getriebe gleich und nicht jeder Getriebeschaden ein finanzielles Waterloo, doch aufgrund hoher Werkstattkosten und teurer Ersatzteile summieren sich die Kosten eines Getriebeschadens leicht. Ähnlich wie ein Motorschaden Kosten verursacht, die den wirtschaftlichen Totalschaden des Wagens einläuten können, verhält es sich abhängig von Fahrzeugalter und -zustand auch bei einem Getriebeschaden. Dieser Ratgeber richtet sich an alle, die sich fragen: „Was kostet ein Getriebeschaden?“ und klärt über Handlungsmöglichkeiten auf, wenn ein Getriebeschaden am Auto plötzliche Kosten verursacht.

 

Getriebeschaden Kosten im Überblick

Eine genaue Bezifferung der Kosten eines Getriebeschadens ist, wie bei allen anderen Defekten am Auto, die Sie nicht selbst beheben können, nur im Einzelfall möglich. Bei einem defekten Birnchen am Scheinwerfer, einem kaputten Autoradio und ähnlichen Kleinigkeiten, die zumindest bei etwas älteren Autos ohne Probleme und mit einer leicht verständlichen Anleitung aus dem Internet auch von Laien ersetzt werden können, sind Kosten leicht kalkulierbar. Bei einem Getriebeschaden sind die Kosten hingegen vorab nur schwer einzuschätzen, denn die letztendlichen Kosten summieren sich aus diversen Einzelaspekten, bei denen es sich für Ihren Geldbeutel lohnt, genauer hinzusehen.

Es kommt im Einzelfall stark darauf an, um welches Fahrzeugmodell es sich bei Ihrem Wagen handelt und wie verfügbar die benötigten Ersatzteile im Hinblick auf das Alter des Fahrzeugs auf dem Ersatzteilemarkt sind. Die Kosten eines Getriebeschadens variieren zudem natürlich je nach Art des Schadens, d.h. sie sind abhängig davon, ob das gesamte Getriebe getauscht werden muss, oder noch eine Reparatur durch eine Fachwerkstatt vorgenommen werden kann. Beim Thema des Getriebeschadens und seinen Kosten sollte Ihnen darüber hinaus bewusst sein, dass es bei einem verschlissenen Getriebe in der Regel verschiedene Stadien gibt, die das Getriebe durchläuft, bevor es tatsächlich zu einem kapitalen Defekt kommt. Für Sie als Autobesitzer ist das eine ausgesprochen gute Nachricht, denn Sie sind somit nicht hilflos dem Getriebeschaden und seinen zum Teil horrenden Kosten ausgeliefert. Was ein Getriebeschaden am Auto in der Realität kostet, hängt oft ganz davon ab, in welchem Stadium sich dieser bereits befindet.

 

Kosten sparen beim Getriebeschaden

Beinahe jede Art von Getriebeschaden macht sich durch frühzeitige Symptome bemerkbar. Um als Besitzer und alltäglicher Nutzer des Autos die Kosten bei einem Getriebeschaden nach Möglichkeit niedrig zu halten, ist Aufmerksamkeit gefragt. Oft verursacht ein sich anbahnender Getriebeschaden Anzeichen, die selbst von Laien mit etwas Vorwissen erkannt werden können. Das frühzeitige Aufsuchen der Werkstatt Ihres Vertrauens ist einer der besten Wege um die Kosten eines Getriebeschadens niedrig zu halten. Eine sachgerechte Wartung des Getriebes, wenn Ihnen Anzeichen wie kantige Schaltvorgänge, ausgelaufenes Getriebeöl oder das Aufleuchten des Getriebewarnsignals im Armaturenbrett auffallen, kann den Getriebeschaden und seine Kosten erheblich abmildern. Auf die Frage „Was kostet ein Getriebeschaden?“ ist die Antwort, die vielen Autobesitzern Hoffnung geben sollte: Nehmen Sie Anzeichen eines Getriebeschadens dank Aufmerksamkeit bei Ihren alltäglichen Fahrten frühzeitig wahr, so fallen auch die Kosten für eine Reparatur erträglicher aus. Gelingt es Ihnen, Veränderungen an Ihrem Auto festzustellen, die auf einen Defekt zurückzuführen sind, lassen sich auch die Kosten vieler Getriebeschäden durch sachgerechte Reparaturen der Ursachen in Schach halten.

 

Getriebeschaden Kosten im Detail

Wenn Sie einen Getriebeschaden erkennen und rechtzeitig den Weg in die Werkstatt einschlagen, so werden es Ihnen Ihr Auto und Ihr Geldbeutel danken. Leider passiert es immer wieder, dass Symptome eines Getriebeschadens nicht bemerkt werden und die Kosten des Schadens somit höher ausfallen als nötig. Dies ist durchaus verständlich, denn neben Familie, Freunden und Beruf bleibt oft nicht die Zeit, sich mit dem Zustand des Autos zu beschäftigen. Hat ein Getriebeschaden bei Ihrem Auto harte Tatsachen geschaffen, so ist der Blick auf mögliche Kosten der logische nächste Schritt. Bei einem Getriebeschaden ist eine reine Wartung aufgrund des vorliegenden Verschleißes nicht mehr denkbar und die Kosten für den Getriebeschaden beinhalten somit auch Kosten für nötige Ersatzteile. Im Detail setzen sich die Gesamtkosten bei einem Getriebeschaden aus Werkstattkosten, Kosten für Ersatzteile und sonstigen Kostenfaktoren zusammen. Unter letztere fallen beispielsweise Kosten für den Abschleppdienst, wenn der Getriebeschaden unterwegs vorfällt und sich das Auto nicht mehr aus eigener Kraft bewegen lässt. In der Summe liegen die Kosten bei einem Getriebeschaden, der nur den Einbau eines neuen Getriebes zulässt, zusammen mit den Werkstattkosten bei mindestens 2000 Euro und mehr. Da es sich beim Ersatz des Getriebes um eine aufwendige Reparatur handelt, machen die Werkstattkosten bei den summierten Kosten des Getriebeschadens am Auto den Großteil aus. Bei Automatikgetrieben sind die Anschaffungskosten für Ersatzteile zudem grundsätzlich teurer als bei Schaltgetrieben.

Was kostet ein Getriebeschaden?

Pauschalzahlen als Antwort auf die Frage, was ein Getriebeschaden kostet, sind aufgrund der großen Kostendifferenzen zwischen unterschiedlichen Getrieben und sonstigen Ersatzteilen nicht möglich. Bei einem Kleinwagen, der millionenfach produziert wurde, ist der Einbau eines neuen Getriebes mit deutlich geringerem finanziellen Aufwand verbunden, als es nach einem Getriebeschaden an einem achtzylindrigen Sportwagen mit Doppelkupplungsgetriebe der Fall sein wird, wo extrem hohe Kosten auf den Besitzer zukommen würden.

Prinzipiell empfiehlt sich vor der Reparatur ein Preisvergleich zwischen Werkstätten. Die Stundensätze der KFZ-Mechatroniker unterscheiden sich teils stark, abhängig davon, ob Sie eine allgemeine KFZ-Werkstatt oder eine Markenwerkstatt beauftragen, oder ob Sie sich im ländlichen Raum oder in der Großstadt befinden. In der Kalkulation der Kosten nach einem Getriebeschaden sollten Sie auch dies als potenzielle Stellschraube für Kosteneinsparungen nutzen. Ein Auto nach dem Getriebeschaden unter verantwortbaren Kosten wieder auf die Straße zu bringen, ist keine ganz leichte Aufgabe. Unter idealen Voraussetzungen sollten Sie sich mit der Entscheidung zur Reparatur etwas Zeit lassen, sodass Ihnen die Option bleibt, unter Werkstätten zu vergleichen. Es kann für den Geldbeutel angesichts der ohnehin hohen Kosten bei einem Getriebeschaden schmerzhaft sein, wenn Sie aus reinem Zeitdruck eine teure Werkstatt mit der Reparatur beauftragen, obwohl das gebrauchte Familienauto in einer kleinen, allgemeinen Werkstatt zu besseren Konditionen repariert worden wäre.

 

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Getriebeschaden Kosten - macht eine Reparatur Sinn?

Angesichts der hohen Kosten, die durch einen Getriebeschaden erzeugt werden können, stellen sich Autobesitzer zu Recht die Frage, ob eine Reparatur des Wagens auch unter finanziellen Gesichtspunkten sinnvoll ist. Selbstverständlich geht man als Autofahrer im Verlauf der Jahre auch eine Bindung mit einem Fahrzeug ein und vielen Besitzern fällt es daher schwer, die Schadenssituation an der geliebten Familienkutsche nach neutralen, wirtschaftlichen Aspekten zu bewerten. Dies führt allerdings im Alltag oft dazu, dass Autobesitzer unwissentlich in eine Kostenfalle tappen. Vor der Reparatur eines Getriebeschadens sollten nicht nur die akuten Kosten, die durch die Instandsetzung des Wagens in der Werkstatt anfallen, bedacht werden, sondern es empfiehl sich, auch den gesamten Zustand des Fahrzeugs unter die Lupe zu nehmen. Bei vergleichsweise neuen Wagen in gutem allgemeinen Zustand steht es außer Frage, dass selbst ein gravierender Getriebeschaden und seine Kosten in Kauf genommen werden können, da die Restnutzungsdauer des Autos noch viele Jahre beträgt. Bei älteren Gebrauchtwagen, die in Deutschland noch vielfach als alltägliches Verkehrsmittel im Einsatz sind, ergibt sich eine gänzlich andere Ausgangssituation nach einem Getriebeschaden. Betrachtet der Autobesitzer nüchtern den Zustand der Wagens, sowie die zu erwartende Restnutzungsdauer, wird klar, dass ein Getriebeschaden und die Bewältigung aller seiner Kosten lediglich eine unbeträchtliche Lebensverlängerung des Wagens zur Folge hätte. Dies liegt häufig daran, dass bereits an substanziellen Metallteilen fortgeschrittener Rost vorhanden ist und weitere Bauteile der Antriebstechnik erheblichen Verschleiß aufweisen. Wenn Sie sich unter diesen Voraussetzungen dennoch dazu entschließen, die Reparatur in Auftrag zu geben, obwohl die Chancen erneut die TÜV-Prüfung zu bestehen nicht gut sind, gehen Sie ein finanziell oft unkalkulierbares Risiko ein.

 

Getriebeschaden Kosten: Die Alternative zur Reparatur

Die Entscheidung, die Kosten des Getriebeschadens in Kauf zu nehmen, steht häufig in Verbindung mit einem Mangel an Alternativen in der Situation, in welcher man sich als Autobesitzer nach dem Getriebeschaden wiederfindet. Aufgrund diverser terminlicher Verpflichtungen erübrigt sich oftmals das Nachdenken über den Sinn der Reparatur des Getriebeschadens und man gibt der Werkstatt das „Ok“, um möglichst schnell wieder mobil zu sein. Die Aussicht auf den Ersatzwagen verblendet dabei die Sicht auf die Nachteile der Reparatur. Hinzu kommt, dass sich viele Autobesitzer nicht darüber im Klaren sind, dass Sie den Gebrauchtwagen auch trotz des nicht reparierten Getriebeschadens verkaufen können. Beim Autoverkauf des eigenen Fahrzeugs denken die Eigentümer üblicherweise nur an den Privatverkauf oder die Kontaktaufnahme mit einem lokalen Händler. Beide Varianten sind bei einem eventuell nicht fahrfähigen Auto mit drastischem Verschleiß aussichtslos, es sei denn Ihr Auto ist ein hochbegehrter Exot, um den sich die Interessenten trotz des Getriebeschadens und seiner Kosten reißen.

Der Weg über professionelle Ankaufunternehmen stellt bei einem Getriebeschaden am Auto hingegen eine verlässliche funktionierende Methode dar, da die Verkehrstauglichkeit dort nicht gegeben sein muss, um den Wagen bereits online zu einem garantieren Preis zu verkaufen. Die Abholung vor Ort erspart Ihnen lästige Standzeiten und macht die heimische Garage frei für eine baldige Neuanschaffung. Somit können Sie zusätzliche Reparaturkosten vermeiden, Ihr Auto vom Sofa aus zu guten Konditionen verkaufen und den Getriebeschaden mithilfe eines verlässlichen Ankaufunternehmens in kurzer Zeit souverän abwickeln.